Posts in Category: Menschliches

Lerchenzungen! Zaunköniglebern! Buchfinkenhirne!

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Ja, was soll man groß zum Kolosseum schreiben — steht ja eh schon alles in der Wikipedia drin. Erstaunt hat mich neben seiner Größe vor allem, in welchem Umfeld das Wahrzeichen steht. Denn im Grunde ist es nur die Insel innerhalb eines großen Halbkreisverkehrs. Fast zumindest. Und ich habe die ganze Zeit an Leben des Brian denken müssen. Lerchenzungen! Zaunköniglebern! Buchfinkenhirne!

Rund um das Trajansforum

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Shopping-Malls sind aus den heutigen Innenstädten nicht mehr wegzudenken. Dachten sich wohl auch die Römer vor 2000 Jahren, die bekanntlich ihrer Zeit voraus waren und legten los. Eine der größten wurde in 1A-Lage in Citynähe aus dem Boden gestampft und es ist davon auszugehen, dass dies ohne Bürgerbegehren, privaten Investoreninsolvenzen oder Brandschutzauflagen mehr oder weniger reibungslos über die Bühne ging. Auch wenn einige Wohnhäuser dafür eingeebnet werden mussten. Aber das störte Trajan bzw. Apollodor von Damaskus nicht.

Sakrales Rom

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Dass sich in Rom der Nabel des Christentums befindet, dürfte keine neue Erkenntnis sein. Daher möchte ich auch nicht viele Worte über den Prunk und die Pracht verlieren, den jene Bauten ausstrahlen, sondern einfach Bilder sprechen lassen.

EUR

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Im Süden Roms herrscht eine strenge und kühle Atmosphäre. Denn dort ließ Benito Mussolini für die geplante Weltausstellung 1942 ein neues Stadtviertel errichten, welches dem neoklassizistischem Zeitgeist entsprach. Esposizione Universale di Roma (kurz EUR) orientiert sich an der klassischen römischen Stadtplanung und positioniert an neuralgischen Achsen monumentale Bauten.

Besonders beeindruckend ist das “Colosseo Quadrato” am Rande des Viertels mit seiner überwältigenden Architektur und den überlebensgroßen Helden-Skulpturen. Und zum Abschluss noch ein wenig Partywissen: Die Anzahl der Rundbogenarkaden entspricht senkrecht dem Namen BENITO und waagerecht MUSSOLINI.

Menschen, die grad Selfies machen

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Starten wir unsere fotografische Rom-Reise mit einem Phänomen aus der Kategorie “Mythos Mensch 2.0”. Aktuellster Tourismus-Trend ist – wohl nicht nur in Rom – die sogenannte Selfie-Stange. Allerorten findet man Verkäufer, die einem dieses Ding feilbieten und der Markt scheint es herzugeben. Denn gefühlt jeder zweite Tourist war stolzer Besitzer einer solchen Stange. Und benutzte sie auch.

Die Straßen von Funchal

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Eine Sache, die ich unter anderem auf Madeira gelernt habe: Es legen in der hochsommerlichen Jahreszeit Juli/August so gut wie keine Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Funchal an. Der positive Nebeneffekt ist, dass es dadurch keine geballten Touristenströme gibt und sich die Stadt somit ziemlich ursprünglich präsentiert. Zugunsten der Fotomotive.

Mercado dos Lavradores, Teil II: Auf dem Markt

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Nachdem in Teil 1 der Fokus auf den Menschen in der Fischhalle lag, geht es nun auf den angrenzenden Markt. Zwischen exotischen Obst- und Gemüsesorten, Blumen oder Korbflechtereien tummeln sich wohltuenderweise recht wenige Touristen, so dass der Markt ein ziemlich authentisches Bild abgibt.

Im Obergeschoss bieten zahlreiche Obsthändler ihre Waren zum Probieren an. Unbedingt die Früchte der Philodendron kosten – optisch einem Maiskolben ähnelnd und nach einem Mix aus Ananas und Banane schmeckend.