Posts Tagged: Urban

Hello Athen. Du, ich möchte dich heut noch sehen. Dort wo alles begann.

Lesedauer: etwa 8 Minuten

Keine Sterne in Athen,
stattdessen Schnaps in Sankt Kathrein.
Ich hab den Urlaub nicht gewollt,
du hast gesagt, es müsste sein.

Stephan Remmler – Keine Sterne in Athen

Rekordtemperaturen in Deutschland, mancherorts wird die 40-Grad-Marke geknackt. Zeit für eine Abkühlung. Also packte ich kurzerhand meinen Koffer, entfloh der Hitze und nahm mit: Klamotten für zwei Tage und Eulen. Eulen? Ja, denn die wollte ich nach Athen tragen. Es geht in die griechische Hauptstadt, um etwas am Busen der Demokratie zu nuckeln. Dort, wo alles begann.

Es müsste immer Musik da sein: Hallo Warschau!

Lesedauer: etwa 10 Minuten

Freitag, 5:30 Uhr. Der Wecker schellt. „Was ist denn nun schon wieder los?“ denke ich mir und will wieder ins Lummerland verschwinden. Doch augenblicklich bin ich im Irdschen und entsinne mich. Warschau calling! Denn im Anflug einer Euphorie im Zuge meiner Ode an das Reisen durch Europa habe ich mir kurzerhand ein Ticket in die polnische Hauptstadt gekauft – und diesmal dient ganz umweltbewusst der Zug als Fortbewegungsmittel.

Also raus aus den Federn, Wasser und etwas schaumbildende Paste ins Gesicht geschmissen, ein paar lebenswichtige Sachen in eine Tasche gepackt und ab in den Berlin-Warschau-Express, der mich in etwas mehr als sechs Stunden durch den Brandenburger Morgennebel gen Osten gondelt. Pünktlich nach der deutsch-polnischen Grenze funktionierte endlich auch das WLAN an Bord.

Über das Reisen in fremde Welten

Lesedauer: etwa 4 Minuten

Ich habe dankbarerweise das Privileg, die Welt bereisen zu können und regelmäßige Kurztrips in europäische Städte anzutreten. Europa, weil es des ökologischen Fußabdrucks – oder zumindest des eigenen Gewissens – zuträglicher ist, als für ein paar Tage quer durch die Welt zu reisen. Und ich liebe es.

Alter Schwede. Ein Mai-Wochenende in Stockholm.

Lesedauer: etwa 7 Minuten

Ein Mai-Wochenende in Stockholm. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass ich ähnliche Breitengrade besuchte und hatte diese temperaturmäßig als lauschig-angenehm in Erinnerung. Doch die Wettervorhersage ließ die kalte Jahreszeit zurückkehren: Sonnige 9° C tagsüber bei -1° C nachts. Zum Glück waren es in Berlin ebenso spätwinterliche 11 Grad, so dass ich die Winterjacke entmotten und transpirationsfrei zum Flughafen tragen konnte.

All we are is dust in the wind

Lesedauer: etwa 4 Minuten

Aus meinen hinlänglich vorbereiteten Studien der israelischen Reihe „Eis am Stiel“ weiß ich, dass es in Israel stürmisch zugeht. Im übertragenen Sinne. Denn ein Orkan zog gestern Nacht über die Stadt und riss alles mit, was nicht angebunden oder einbetoniert war. Ich war es glücklicherweise und so bin ich jetzt lediglich eines Auflagekissens verlustig und eines verwackelten Gewitterbildes reicher.

Ljubljana, du Schöne!

Lesedauer: etwa 7 Minuten

4:25 Uhr. Aus dem Telefon säuselt leise der Ton „Erwachen“. Er wird immer lauter, als ob der Scholl Hornhautraspler quer durch’s Gebälk fährt. Nee, oder? Um diese Uhrzeit? Ein kurzer Realitätscheck ergab: Ljubljana is calling und der Flieger wartet nicht. Und so machte sich die schlaftrunkene Truppe auf, kam 45 Minuten vor Abflugzeit an der Sicherheitskontrolle an und durfte als eine der Letzten die sechste Reihe der easyJet-Maschine gen Slowenien einnehmen.

Ponte 25 de Abril

Lesedauer: etwa 2 Minuten

Die Ponte 25 de Abril ist ein wahres Meisterwerk der Brückenbaukunst und prägend im Lissaboner Stadtbild. Nicht nur optisch, sondern auch auditiv. Je näher man ihr kommt, desto präsenter ist das allgegenwärtige Surren des Fahrbahnbelags, der u.a. aus einer Gitterkonstruktion besteht. Nicht nur deutlich in Cacilhas zu vernehmen, sondern selbstverständlich auch, wenn man unter ihr steht.