Posts Tagged: Menschen

Salzig schmeckt der Wind

Lesedauer: etwa 3 Minuten

…hol die Buddel aus dem Spind //
und auch dein Akkordeon! //
Singen wir Lieder auf das Meer, //
auf die Liebe, bittesehr!

https://www.youtube.com/watch?v=vP-cNZmbZhI

Doch der Reihe nach. Tag 3 und ich kann mein drittes hebräisches Wort: Lachaim, was so viel heißt wie „Prost, auf das Leben“. Wenn das in diesem Tempo weitergeht, bestehe ich kurz vor der Rente den israelischen TOEFL-Test.

Der Morgen begann stürmisch. Durch die Ost-Süd-West-Ausrichtung der Terrasse, die meine Wohnung umgibt, pfiff leise der Wind durch die Fensterritzen. Pffffzzzzzzz. Aus dem leisen Wind wurde eine steife Brise, als ich die Terrassentür öffnete und die Außenwelt betrat. Fast schien es, als peitschten die Wellen gegen das Gebälk. Salzig schmeckt der Wind. Der Spuk war nach kurzer Zeit vorbei und nun übernahm einzig der Sonnenwind die Kontrolle. Also flux Teewasser aufgesetzt, die kurze Hose angezogen, die traditionell bejeansten Albinobeine mit der gestern noch erworbenen Sonnenmilch eingesprüht und mit dem Brühgetränk ein Sitzmobiliar eingenommen. Der Tag kann reifen.

Auf Tuchfühlung mit Einheimischen

Lesedauer: etwa 4 Minuten

Tag 2 in meiner neuen temporären Heimat. Der Jetlag von einer Stunde Zeitunterschied macht mir außerordentlich zu schaffen und so bin ich bereits um 8 Uhr Ortszeit wach. Das linke Auge leicht geöffnet, erspähe ich Sonnenschein über dem Meer. Ich stehe auf, ziehe die Vorhänge leicht zur Seite – und siehe da: Das Meer strahlt mich genauso blau an, wie der wolkenlose Himmel. Davor weiße Häuser und endlich verstehe ich, warum die israelische Flagge weiß-blau ist.

Also raus aus den Federn und den weißen Alabasterkörper in die Sonne legen. Vorher muss noch eine knifflige Entscheidung getroffen werden: Begebe ich mich auf Couch 1, Couch 2, Stuhl am Tisch, Liegestuhl oder Hängekorb? Und welcher Ausblick darf’s sein? Der auf die Skyline, auf den Carmel Market oder doch Meerblick?

In den Straßen von Rom

Lesedauer: etwa 2 MinutenDie Glocken von Rom (Achtung, Klick auf eigene Gefahr!) gab es zuhauf, Römerlatschen eher weniger. Doch auch sonst hat Rom einiges auf den Straßen zu bieten. Romanes eunt domus? Romani ite domum! La dolce vita.

Die Straßen von Funchal

Lesedauer: etwa 2 MinutenEine Sache, die ich unter anderem auf Madeira gelernt habe: Es legen in der hochsommerlichen Jahreszeit Juli/August so gut wie keine Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Funchal an. Der positive Nebeneffekt ist, dass es dadurch keine geballten Touristenströme gibt und sich die Stadt somit ziemlich ursprünglich präsentiert. Zugunsten der Fotomotive.

Mercado dos Lavradores, Teil II: Auf dem Markt

Lesedauer: etwa 2 MinutenNachdem in Teil 1 der Fokus auf den Menschen in der Fischhalle lag, geht es nun auf den angrenzenden Markt. Zwischen exotischen Obst- und Gemüsesorten, Blumen oder Korbflechtereien tummeln sich wohltuenderweise recht wenige Touristen, so dass der Markt ein ziemlich authentisches Bild abgibt.

Im Obergeschoss bieten zahlreiche Obsthändler ihre Waren zum Probieren an. Unbedingt die Früchte der Philodendron kosten – optisch einem Maiskolben ähnelnd und nach einem Mix aus Ananas und Banane schmeckend.

Camden Market

Lesedauer: etwa 2 MinutenAls braver Tourist geht man natürlich zum Wochenende auch auf den heillos überfüllten Camden Market in Camden Town. Entschleunigung durch Beschleunigung. Plunder. Internationale Feinkost. Technoide Unterwelten. Das sollte dieses Kleinod treffend beschreiben.

Prag IV: Menschliches

Lesedauer: etwa 2 MinutenPrag ist alljährlich eine beliebte Adresse für Besucher aus nah und fern. Selbst im ungemütlichen Herbst sind die Cafés der Altstadt gut gefüllt und in den Gassen pulsiert das Leben. Nicht auszudenken, wie sich das erst zu klassischen Urlaubszeiten gestaltet. Nachfolgend ein paar Eindrücke von Einheimischen und Besuchern.