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Die grüne Hölle – Caldeirão Verde

Viel wurde im Vorfeld des Urlaubs geraten: „Ihr müsst in den grünen Kessel!“ — „Da gibts einen Wanderweg zu einem Wasserfall mitten im Grünen, da müsst ihr unbedingt hin.“ oder „Levada-Wanderung? Ja, geht in die Queimadas!

Nun, es wurde getan. Doch niemand sagte vorher, dass es 7,5 km Hin- und ebensolcher Rückweg ist. Wie dem auch sei: Der Wegweiser hatte vorher ein Motivationstraining besucht und nach wenigen Minuten schon „6.8 km a Caldeirão Verde“ angezeigt, was die Wandersleut frohen Mutes ließ, den Weg im Nullkommanix zu absolvieren. Doch es zog sich. Durch Schlucht und Tunnel, über Stock und Stein, immer der Levada entlang, welche glücklicherweise – des Ureinwohners Klugheit sei Dank – kein großes Gefälle aufwies. Immer entgegenkommenden Mitstreitern ausweichend, denn an manchen Stellen ist der Weg an den Levadas keine 50 cm breit.

Auf dem Weg zum Pico Ruivo

Der Pico Ruivo ist die höchste Erhebung Madeiras. Auf 1.862 Metern (das unten abgebildete Schild stammt aus dem Pleistozän, als der Berg noch einen Meter niedriger war) gibt die rote Spitze einen grandiosen Blick über die angrenzenden Gipfel und das madeirische Hochland – wenn man es erstmal über die Wolken geschafft hat. Denn am Anfang der Wanderung stand das Basislager in Achada do Teixeira komplett im Nebel, welcher sich dann mit zunehmender Höhe verflüchtigte.

Rappbode-Talsperre

Mit 106 Metern ist die Rappbode-Talsperre die höchste seiner Art in Deutschland. Von der Krone hat man einen wunderbaren Blick auf den Rappbodestausee und die Harzer Gehölze. Notiz am Rande: Wer auf den Klang aufheulender Motoren abfährt, stellt sich in den angrenzenden Tunnel und wartet darauf, bis wieder einer aus der Moped-Gang hindurch fährt. Denn es scheint in der Natur der Biker zu liegen, auf überdachten Straßen alle Geräusche der Maschine entlocken zu wollen.

Skihänge im Sommer

Wie sehen Skihänge eigentlich im Sommer aus, nachdem der Schnee geschmolzen und die Karawane weitergezogen ist? Diese Frage habe ich mir schon länger gestellt und diese sollte im Harz beantwortet werden. Kurz und knapp: Wenn man sich die Landschaften rund um den Wurmberg im Sommer betrachtet, stimmt einem das etwas nachdenklich, warum man jedes Jahr selbst bei so einem Zinnober dabei ist und indirekt mitfinanziert.

Teufelsmauer

Für Harzbesucher nicht minder interessant als für Geologen ist die Teufelsmauer, die sich auf 20km durch den Harz zieht. In der Nähe von Thale ist diese Formation besonders eindrucksvoll – schiebt sich der Fels auf über 20 Meter aus dem Nichts hinauf. Weiterer Vorteil: Wenn man da oben ist, kann man sicher sein, sich in dem Moment nicht in Thale aufhalten zu müssen.

Der Hasselkopf im Sommer

Der Hasselkopf ist der Rodelberg Braunlages. Und auch wenn mal kein Schnee liegt, lohnt sich der Weg hinauf, denn man hat von der Erhebung am südlichen Ortsausgang einen wunderbaren Blick über den Oberharz.

Noch ein wenig Trivia: 1964 kam es auf diesem Hügel bei einer Vorführung von Postraketen zu einer Explosion, bei dem drei Menschen ums Leben kamen.

Gellértberg, Budapest

Die letzten warmen Sonnenstrahlen nutzend ging es vergangenes Wochenende nach Budapest. In etwas über einer Stunde Flugzeit auch ziemlich schnell erreichbar, so dass einem entspannten Kurztrip nichts im Wege stand. Nachdem uns das nächtliche Budapest zur ersten schnellen Erkundung empfing, ging es am nächsten Tag nach einem kurzen Abstecher in die nahegelegene Markthalle zum erstbesten – weil geographisch am nähesten liegenden – Punkt: Dem Gellértberg. Der Ungar sagt wohl eher Gellért-hegy dazu.