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Umbalfälle

Inmitten des wunderschönen Virgentals entspringt die Isel, ein vergleichsweise kleiner Fluss durch Osttirol, der irgendwann in die Drau und noch irgendwanner in die Donau mündet. Soweit, so unspektakulär. Umso imposanter ist deren Entstehung: Der Umbalkees – ein Talgletscher in der Venedigergruppe – fließt als letzter freifließender Gletscherfluss der Alpen rund 5 km ins Umbaltal und speist die Isel. Daraus entstehen die Umbalfälle im Nationalpark Hohe Tauern, welche sich durch imposante Naturlandschaft auf spektakuläre Weise ins Tal stürzen.

Baumwipfelpfad Prora

Seit 2013 hat Rügen eine neue Touristenattraktion zu bieten: Das Naturerbe-Zentrum Rügen. Ein Teil dessen ist der Baumwipfelpfad, welcher durch den typischen Buchenwald führt. »Höhepunkt« der Anlage ist ein 40 m hoher Aussichtsturm, der einem Adlerhorst nachempfunden ist und die Insel überblicken lässt.

Schlussendlich noch ein paar Zahlen für die Architektur-Nerds: Für die Konstruktion wurden 1250m³ Lärchen- und Douglasienholz verschraubt, das Rondell in den Turm beträgt 600 Meter und der Durchmesser innerhalb des Turmes – in welchem sich der wohl einsamste Baum der Welt befindet – ist 17 Meter.

Abbotsford

Abbotsford, das Anwesen von Sir Walter Scott. Ort der Ruhe und Inspiration für den Schriftsteller. Ort herrschaftlich-viktorianischer Architektur für alle anderen.

Arthur’s Seat

Gestern hatten wir es mit den sieben Hügeln Edinburghs, heute gibt’s die Details eines Exemplares. Der Arthur’s Seat ist quasi der Hausberg Edinburghs und recht einfach zu besteigen. Hinter dem Holyrood Park führt ein befestigter Fußweg um den Berg herum und man schlägt sich über den Bergrücken auf das Plateau – nicht verwirren lassen! Oben angekommen erwartet einen ein fantastischer Blick auf die Stadt.

Neist Point

Neben dem Eilean Donan Castle sicherlich der meistfotografierte Spot Schottlands: Neist Point. Über abenteuerliche einspurige Straßen, zahlreichen Haltebuchten und unzähligen Viehgittern erreicht man den westlichsten Punkt der Isle of Skye. Dort angekommen unbedingt nicht den Touristenströmen folgen, sondern rechts auf die Klippen abbiegen und zunächst die Aussicht genießen.

Über den Wolken Madeiras: Plateau von Paul da Serra

Das Plateau von Paul da Serra liegt auf 1.500 Metern und ist quasi die Grenze zwischen dem Norden und Süden der Insel. Blickt man vom Tal hinauf, hat man den Eindruck, dass die Gegend ständig in den Wolken liegt – doch diese hängen meist wenige Meter unterhalb des Plateaus und schaffen eine eindrucksvolle Atmosphäre.

Hier befindet sich auch der Ausgangspunkt vieler Wanderungen, die verschiedene Orte auf der Insel verbinden, wie zum Beispiel Rabaçal, Risco oder 25 Fontes, die in einem späteren Artikel auch noch Erwähnung finden werden.

Übrigens gab es Überlegungen, den Flughafen Madeiras auf das Plateau zu legen. Aber die häufig auftretenden Nebel und unkoordinierte Winde gaben letztlich den Zuschlag für Funchal.

Wanderung auf dem Drachenrücken

Im tiefsten Osten der Insel erstreckt sich eine zerklüftete Landzunge ins Meer, die zum Wandern einlädt. Inklusive einer kleinen Oase inmitten der wüstenähnlichen kargen Landschaft. Nach etwa zwei Stunden ist man am östlichsten begehbaren Punkt und hat einen tollen Blick auf die vorgelagerten Felsinseln und den Leuchtturm im Atlantik.

Die Wanderung auf der Halbinsel Ponta de São Lourenço unterscheidet sich vom Rest der Insel – hier sind weder üppige Vegetationen noch Schatten spendende Bäume zu finden, sondern steppenähnliche Grasfelder und die Wanderung auf den felsigen Pfaden erinnert eher an eine Gebirgswanderung.