Posts in Category: Industrie

FDGB Erholungsheim »Fritz Heckert«

Mitten im Harzer Wald befindet ein tolles Objekt für Fans von Lost Places: Ein verlassenes FDGB-Erholungsheim.

Das Heim wurde 1952 gebaut und zwei Jahre später eingeweiht. Es bot 147 Gästen in 85 Zimmern Platz und wurde ganzjährig genutzt. Inmitten des Waldes nahe Gernrode wurde den Besuchern wohl allerhand geboten. Jedenfalls gab es neben den obligatorischen Klubräumen auch eine Bibliothek, großzügige Speiseräume, eine Bibliothek sowie Einrichtungen zur sportlichen Ertüchtigung. 1970 wurde das Objekt um ein Bettenhaus erweitert, womit die Kapazität auf etwa 300 Besucher aufgestockt wurde.

Nach der Wende wurde das Objekt nicht mehr genutzt und fristet nun ein einsames Dasein. Erstaunlicherweise ist es weder abgezäunt noch weitgehend durch Vandalismus zerstört. Wahrscheinlich dem glücklichen Umstand geschuldet, dass es von der Bundesstraße nicht einsehbar ist.

U6-Tunneltour der BVG

Die BVG lud vor ein paar Wochen zu einem Tag der offenen Tür bzw. des offenen Tunnels, da ab dem 2. Juli der Abschnitt Friedrichstraße–Französische Straße der U6 für 16 Monate gesperrt ist. Der Tunnel wird abgerissen, neu gebaut und es entsteht der U-Bahnhof »Unter den Linden«.

Ich habe die Tunneltour mitgemacht und die 500 Meter unter Tage bewältigt. Herausgekommen ist eine BVG-Urkunde, ein Playmobil-Männchen und drei Fotos.

Plauener Industrie

Ein Besuch in Plauen brachte mich in die abgeranzte industriell geprägte Gegend des Unteren Bahnhofs, in der sich unter anderem um die  stillgelegte Fabrik Dienstleistungen rund um das Thema Autoreparatur ansiedelten. Die Fassaden sind ja bereits bekannt – nun soll der Blick dahinter geworfen werden.

Alles nur Fassade

Was gibt es viel dazu zu schreiben? Einfach nur ein paar Fabrikfassaden bei tollem Abendlicht abfotografiert.

Museum für Kommunikation, Berlin

Gestern hatte ich die Gelegenheit, dem Museum für Kommunikation einen Besuch abzustatten. Eine sehr interessante Ausstellung mit zahlreichen interaktiven Elementen, bei dem der Betrachter aktiv mitmachen kann – meiner Meinung nach noch viel zu wenig in Museen eingesetzt. Auf insgesamt drei Stockwerken wird man durch die Geschichte der Kommunikation geleitet, angefangen von der historischen Entwicklung des Post- und Fernmeldewesens. Parallel dazu gab es eine temporäre Ausstellung namens »Fashion Food«, bei der Lebensmittel auf der Haut arrangiert und anschließend abgelichtet wurden.

Ein Wochenende in Krakau, Teil 2

Weiter gehts mit Teil 2 der Reise durch Krakau.

Reflexion