Posts in Category: Gedanken

Warum ich mich in einer fremden Stadt wohler fühle…

Lesedauer: etwa 3 Minuten

…als in der eigenen.

Ich saß heute in „meinem“ Park in Berlin, hatte die Klassik-Playlist im Ohr, roch den Herbst und sinnierte. Zwei Bänke weiter saßen drei Herren, hörten lautstark Led Zeppelin und Motörhead, so dass es meine Jazz Suite No. 2 übertönte, sie übten sich in der Jonglage von Keulen und eigentlich war es eine perfekte Situation, eine Geschichte zu schreiben. Dennoch kam in mir eine gewisse Gleichgültigkeit auf. Und ich dachte weiter. Warum das so ist.

Einfach nur leiwand

Lesedauer: etwa 6 Minuten

Im Pratergarten prasseln mittlerweile die Kastanien von den Bäumen. Es riecht nach herabfallendem Laub, aufgeweichtem Boden, frisch gerösteten Maronen. Ich kam im Sommer nach Wien und ging im Herbst. Dazwischen lagen keine drei Wochen. Und jetzt sitze ich im Railjet, der mich in 8 ½ Stunden wieder in Berlin ausspuckt. Zeit für ein kleines Resümee.

Planlos durch die Stadt, dafür mit einer Idee

Lesedauer: etwa 4 Minuten

Nach dem letzten Blogbeitrag und der darin beschriebenen unplanmäßigen Planänderungen während meiner Touren wurde ich gefragt, ob diese spontan kommen. Ich antwortete, dass ich mit einer Art groben Route im Kopf losgehe, aber diese schnell über den Haufen werfe. Es ist weniger ein Plan, sondern eher eine Idee. Ich setze mir einen Zielpunkt, der Weg dahin weicht jedoch häufig von dem ab, wie ich ihn mir vorstellte. Und dieser ist meines Erachtens weitaus spannender als durchgetaktete Spaziergänge. Schritt für Schritt, Straße für Straße, Ecke für Ecke die Stadt für sich einnehmen.

I 🎄 Warsaw

Lesedauer: etwa 8 Minuten

Die Zeit zwischen Neujahr und dem ersten Arbeitstag ist auch immer eine Zeit des Sammelns frischer Kräfte nach den anstrengenden Feiertagen. Dieses Jahr fiel diese Zeit dank überschüssiger Urlaubstage glücklicherweise recht lang aus, so dass ich kurzerhand beschloss, ein paar Tage in Warschau zu verbringen.

Israel is real

Lesedauer: etwa 4 Minuten

Es kommt nicht von ungefähr, dass Israel schnell mal mit Isreal auf der Tastatur verrutscht. Zufall oder nicht?

So ganz von der Hand weisen lässt sich dies nicht, denn der Israeli ist sehr real, sehr echt. Er erscheint ruppig. In der Lautstärke, in der er sich unterhält, in der Phonetik der Sprache, die er spricht, in den ausladenden Gesten, die er macht, in der Körpersprache, in der er kommuniziert. Immer schwingt etwas latent Rabiates für das sensible mitteleuropäische Gemüt mit.

L’chaim!

Lesedauer: etwa 5 Minuten

Der Tag begann turbulent. War ich sonst immer so gegen 6:30 Uhr wach, riss mich um 8:00 Uhr Sirenengeheul aus dem Bett. Eine unmittelbare Bedrohung lag über der Stadt und das Signal bedeutete, dass sich die Bevölkerung in nahegelegene Sicherheitszonen begeben soll. Oder zumindest nicht das Haus verlassen. Dies kannte ich bereits von meinem ersten Aufenthalt und nachdem nach etwa 5 Minuten die Sirene erlosch, hörte ich zwei dumpfe Geräusche, ähnlich dessen, wenn jemand eine Autotür zuschlägt: Entweder gab es irgendwo einen Einschlag oder der Iron Dome hatte ganze Arbeit geleistet.

+++ Breaking News +++

Lesedauer: etwa 5 Minuten

Der heutige Tag stand im Zeichen des Lernens. Lernen fürs Leben in Tel Aviv. Ich habe mich belesen über Neuigkeiten und was den Tel Avivi so bewegt. Man will ja schließlich mitreden können, wenn es auf den Markt geht und der neueste Gossip ausgetauscht wird. Los geht’s.