Posts in Category: Architektur

„HaShalom“ – „WAS? Ich kann dich nicht verstehen.“

Lesedauer: etwa 5 Minuten

„Und so wie New York das Tor nach Amerika symbolisiert, so müssen wir unsere Stadt entwickeln und eines Tages wird sie das New York von Erez Israel sein.“

Dies schrieb Akiva Weiss im Jahre 1906, einer der Gründerväter Tel Avivs, drei Jahre bevor das erste Haus errichtet wurde. Von der Vielfalt und Einzigartigkeit der Stadt konnte ich mich heute erneut überzeugen.

L’chaim!

Lesedauer: etwa 5 Minuten

Der Tag begann turbulent. War ich sonst immer so gegen 6:30 Uhr wach, riss mich um 8:00 Uhr Sirenengeheul aus dem Bett. Eine unmittelbare Bedrohung lag über der Stadt und das Signal bedeutete, dass sich die Bevölkerung in nahegelegene Sicherheitszonen begeben soll. Oder zumindest nicht das Haus verlassen. Dies kannte ich bereits von meinem ersten Aufenthalt und nachdem nach etwa 5 Minuten die Sirene erlosch, hörte ich zwei dumpfe Geräusche, ähnlich dessen, wenn jemand eine Autotür zuschlägt: Entweder gab es irgendwo einen Einschlag oder der Iron Dome hatte ganze Arbeit geleistet.

Die Straßen von Jaffa

Lesedauer: etwa 5 Minuten

Gestern Abend machte ich etwas ganz Verrücktes. Im Schutze der Dunkelheit zog ich heimlich die Socken aus (bzw. gar nicht erst an) und ging mit Schlappen an den Strand, um schließlich barfuß durch das Meer zu stapfen! Hoffentlich hat mich niemand gesehen und petzt. Interessanterweise ist das Mittelmeer bedeutend wärmer gewesen als der Strand, welcher schon eine gewisse Kühle einnahm. Ich ließ mir das heute von Todd erklären, der mich morgens auf einen Kaffee einlud.

Hello Athen. Du, ich möchte dich heut noch sehen. Dort wo alles begann.

Lesedauer: etwa 8 Minuten

Keine Sterne in Athen,
stattdessen Schnaps in Sankt Kathrein.
Ich hab den Urlaub nicht gewollt,
du hast gesagt, es müsste sein.

Stephan Remmler – Keine Sterne in Athen

Rekordtemperaturen in Deutschland, mancherorts wird die 40-Grad-Marke geknackt. Zeit für eine Abkühlung. Also packte ich kurzerhand meinen Koffer, entfloh der Hitze und nahm mit: Klamotten für zwei Tage und Eulen. Eulen? Ja, denn die wollte ich nach Athen tragen. Es geht in die griechische Hauptstadt, um etwas am Busen der Demokratie zu nuckeln. Dort, wo alles begann.

Es müsste immer Musik da sein: Hallo Warschau!

Lesedauer: etwa 10 Minuten

Freitag, 5:30 Uhr. Der Wecker schellt. „Was ist denn nun schon wieder los?“ denke ich mir und will wieder ins Lummerland verschwinden. Doch augenblicklich bin ich im Irdschen und entsinne mich. Warschau calling! Denn im Anflug einer Euphorie im Zuge meiner Ode an das Reisen durch Europa habe ich mir kurzerhand ein Ticket in die polnische Hauptstadt gekauft – und diesmal dient ganz umweltbewusst der Zug als Fortbewegungsmittel.

Also raus aus den Federn, Wasser und etwas schaumbildende Paste ins Gesicht geschmissen, ein paar lebenswichtige Sachen in eine Tasche gepackt und ab in den Berlin-Warschau-Express, der mich in etwas mehr als sechs Stunden durch den Brandenburger Morgennebel gen Osten gondelt. Pünktlich nach der deutsch-polnischen Grenze funktionierte endlich auch das WLAN an Bord.

Alter Schwede. Ein Mai-Wochenende in Stockholm.

Lesedauer: etwa 7 Minuten

Ein Mai-Wochenende in Stockholm. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass ich ähnliche Breitengrade besuchte und hatte diese temperaturmäßig als lauschig-angenehm in Erinnerung. Doch die Wettervorhersage ließ die kalte Jahreszeit zurückkehren: Sonnige 9° C tagsüber bei -1° C nachts. Zum Glück waren es in Berlin ebenso spätwinterliche 11 Grad, so dass ich die Winterjacke entmotten und transpirationsfrei zum Flughafen tragen konnte.

Tel Aviv, ein Resümee

Lesedauer: etwa 6 Minuten

Vor ziemlich genau vier Wochen saß ich abends im Sand, den Rücken an einen Pfahl gelehnt, gerade angekommen, auf das Meer blickend und kann mich noch an den ersten Satz erinnern, den ich mir sagte: „Das ist jetzt deine Heimat für die nächsten vier Wochen.” Es war ein gemischtes Gefühl bestehend aus dem Reiz des großen Unbekannten, was nun auch mich zukommt, einer gewissen Neugier, allein all die Tage zu gestalten und der freudigen Erwartung, mit aller Zeit in eine andere Welt einzutauchen.

Ein Gefühl, was sich selbst nach vier Wochen noch ganz nah anfühlt. Gefühlt war es gestern. Zeit für ein kleines Resümee.