Azoren, Teil 2 – Ponta Delgada

Tag 3. Lagoa und Vila Franca do Campo check. Zeit wird’s für ein wenig Urbanität. Die Hauptstadt ruft!

Ponta Delgada hat zwar nur knapp 6.000 Einwohner, zählt aber für azoreanische Verhältnisse zu den Metropolen. Und was macht der Tourist, wenn er in einer Metropole absteigt? Erstmal einen Überblick verschaffen. Zum Glück ist der Portugiese dem Spanier in Sachen Architektur recht ähnlich und baut an die Marina eine völlig überdimensionierte 15 Meter hohe Treppen-Empore aus Stein, um dem geneigten Publikum eine Aussichtsplattform zu bieten. Spektakulär.

An der Marina entlang ging es schließlich ins Herz der pulsierenden Kapitale. Enge Gassen werden zu großzügigen Plätzen, Häuserfronten zu potemkinschen Dörfern und verfallene Villen erinnern an bessere Zeiten und versprühen kubanisches Flair.

Am Rande: Ponta Delgada hat eine ziemlich interessante Street Art-Szene, welche auf zahlreichen Fassaden zu erahnen ist.

Zu viel des Hauptstadttrubels – zurück ins beschauliche Lagoa, wo an besagtem Felsstrand ausgiebig gepicknickt wurde. (Übrigens ein großes Hobby der Azoreaner: Picknicken. Picknicken am Straßenrand. Picknicken an Grillstellen. Picknicken auf Miradouros. Picknicken überall.) Und zu Picknicken gehört Bier, welches zu Werbefotos der örtlichen Brauerei und Kitschbildern führt.

One Comment

  1. hippe 23. Juli 2013

    Also…….. die Bilder ab dem großen kaktus sind MEIN vollster Geschmack!!!
    Besonders schön (bitte merken!!!) ist das alte, zerfallene Häuschen mit den kleinen Fenstern und die Graffitis. Ich habe mich verliebt in das »Hexen«-Häuschen….

    LG die hippe

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